Vom Block- zum Teilzeitunterricht

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

wir Kaufleute für Büromanagement haben im letzten halben Jahr der Ausbildung Teilzeitunterricht in der Berufsschule. Der Unterricht findet nun 2-mal die Woche statt und nicht mehr als Block über mehrere Wochen. Es ist auf jeden Fall eine Umstellung, da die Zeit jetzt noch schneller vergeht und die Abschlussprüfung immer näher rückt. Mir persönlich hat das Block-Modell besser gefallen, da man so die Lerninhalte schneller vermittelt bekommt und auch auf der Arbeit über einen längeren Zeitraum komplett in der Abteilung arbeiten kann.

Bis Bald

Tim

Erstes Halbjahr geschafft!

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Seit 2014 gehen die Azubis der Nassauischen Heimstätte/Wohnstadt alle vier Wochen fünf Tage nach Bochum auf die EBZ Business School.

Wir, Nina und Alica aus dem 1. Lehrjahr haben auch schon unsere ersten fünf Schulfolgen hinter uns. Am Anfang hatten wir schon Bedenken, wie es ist, in einer ganz anderen Stadt mit neuen Leuten zur Schule zu gehen. Doch diese Sorgen legten sich schon innerhalb der ersten Woche.

Nina hat ihre Ausbildung erst im Oktober begonnen und konnte daher leider nicht von Anfang an in unserer Klasse sein, in der alle Immo-Azubis des 1. Lehrjahres aus unserem Unternehmen sind.

Zum Glück hatte sich das nach den ersten beiden Schulfolgen geändert und sie konnte in unsere Klasse wechseln. Das hat den Vorteil, dass wir uns innerhalb unseres Unternehmens über Schulinhalte austauschen und zusammen lernen können.

Da wir total schnell zu einer guten Klassengemeinschaft zusammengewachsen sind, haben sich schon Freundschaften entwickelt und wir verbringen unsere Freizeit nach der Schule gemeinsam, gehen zusammen auf den Weihnachtsmarkt, in Bars zum Fußball gucken oder im Sommer ins Schwimmbad.

Unsere anfänglichen Sorgen waren also total unbegründet und wir freuen uns jedes Mal auf die nächste Schulfolge!

Liebe Grüße und bis bald,

Nina und Alica

Berufsschule – Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft

Wir, der Azubi-Jahrgang 2014, besuchen als erster Jahrgang der Nassauischen Heimstätte die Berufsschule in Bochum, das Europäische Bildungszentrum für Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ).

Da das EBZ Blockunterricht anbietet, haben wir die Möglichkeit mit unseren Mitauszubildenden aus der jeweils anderen Stadt, also aus Kassel bzw. aus Frankfurt, dieselbe Schule zu besuchen und haben demnach auch denselben Stand was die schulische Ausbildung betrifft. Ein schöner Nebeneffekt ist auch, dass wir unsere Kollegen kennenlernen können, was bisher nicht wirklich möglich gewesen ist.

Jeden Monat haben wir eine Woche am Stück Schule. Wir reisen sonntagabends in Bochum an, beziehen unsere Zimmer, auf denen wir jeweils zu zweit wohnen, und gehen schlafen. Am Morgen darauf machen wir uns für die Schule fertig, packen die Bücher und die anderen Schulsachen ein und stärken uns zunächst mit einem ausgewogenen Frühstück, welches in Buffetform für die Übernachtungsgäste angeboten wird. Denn neben den zahlreichen Schülern, die im EBZ übernachten gibt es auch die sogenannten „Fahrschüler“, die jeden Tag nach dem Unterricht die Heimreise antreten. Um 08:00Uhr beginnt dann jeden Tag die Schule, bestehend aus 8 Schulstunden. Zur Mittagspause um 13:00 Uhr erwartet uns ebenfalls eine umfangreiche warme Mahlzeit in Buffetform mit 3 verschiedenen Menüs. Dazu gibt es immer einen Salat, eine Suppe und anschließend einen Nachtisch. Um 18:00Uhr gibt es Abendessen, was sich auch jeder selber zusammenstellen kann.

Die Zeit zwischen Schulschluss und Abendessen überbrücken wir oft in der Innenstadt oder mit einer Fahrt in das nächstgelegene Einkaufszentrum, dem Ruhr-Park. Oft verbringen wir den Nachmittag aber auch einfach mit unseren Ganggenossen auf den Zimmern oder versammeln uns alle auf dem Flur, wobei es immer etwas zu erzählen gibt und vor allem viel zu lachen.

Was das EBZ von anderen Berufsschulen unterscheidet, ist, dass wir zusätzlich Sport und Religion haben, was das Schulleben abwechslungsreicher macht. Freitags begeben wir uns nach Unterrichtsschluss um 13:45 Uhr auf den Weg zum Hauptbahnhof und treten die Heimreise an. Wieder einmal haben wir eine Schulwoche voller lustiger Ereignissen und wissenswertem Schulstoff hinter uns gelassen.

Liebe Grüße

Recht oder Unrecht?

Hallo liebe Leserinnen und liebe Leser,

wir Azubis aus Frankfurt haben mit unserer Berufsschulklasse das Arbeitsgericht in Frankfurt besucht.

Die zuvor im Unterricht, Lernfeld 1 Arbeitsrecht, vermittelten Themen sahen wir nun dort in der Praxis umgesetzt. Beispielsweise klagte ein Arbeitnehmer, weil sein Arbeitgeber ihn von Frankfurt nach München versetzen wollte. Die Verhandlungen gestalteten sich hierbei jedoch sehr schwierig, da der Arbeitgeber eine 7 Tage Arbeitswoche verlangte.

Wir erhielten nicht nur einen Einblick in diese Verhandlung, sondern auch in einige andere Fälle, wie bsp. ob eine Kündigung sozial gerechtfertigt ist. Hier entschied das Gericht zugunsten des Klägers, sodass dieser einen Schadensersatz erhielt.

Zusammenfassend fanden wir den Tag sehr interessant und abwechslungsreich.

Wir wünschen euch einen guten Start in die Woche!

eure Isabell & Linda

Projektarbeit der Kaufleute für Bürokommunikation

Hallo Azubi-Blog-Leser/in,

mein Name ist Verena Mayer und ich bin mit Isabel Gomez im 2. Ausbildungsjahr zur Kauffrau für Bürokommunikation. Wir haben in unserer Berufsschule gerade ein interessantes Projekt beendet, über das ich euch gerne berichten möchte.

Unsere Noten in den Zeugnissen setzen sich aus TAF´s (Themen- und Aufgabenfeldern) zusammen. Ein solches TAF beinhaltet z.B. eine Projektarbeit. Dazu teilt sich die Klasse in Gruppen ein. Die Note für unsere Projektarbeit ist also auch die Note, die am Jahresende in unserem Zeugnis stehen wird. Da uns das natürlich von Anfang an bewusst war, wollten wir unser Bestes geben.

Unser Lehrer hat uns in der Themenauswahl und in der Durchführung weitgehend freie Hand gelassen, das Thema sollte nur mit dem Bereich Wirtschaft zusammenhängen. Isabel und ich haben lange überlegt, bis wir schließlich unser Thema gefunden haben. Wir wollten (theoretisch natürlich) eine Firmenkantine für unsere Mitarbeiter eröffnen.

Nun hatten wir vier Wochen Zeit um eine schriftliche Ausarbeitung und eine Präsentation fertig zu stellen. Ich kann euch sagen, das hat uns so manche Nerven gekostet. Jeden Mittwoch und Donnerstag haben wir uns in unserem Azubiraum getroffen, um an den Punkten zu arbeiten, die wir vorher untereinander aufgeteilt haben. So hat sich z.B. einer um die Einrichtung der Kantine und der Kantinenküche gekümmert, während der andere sich mit dem bargeldlosen Zahlungssystem auseinander gesetzt hat. Natürlich musste alles kalkuliert und gut durchdacht werden.

Unsere schriftliche Ausarbeitung konnten wir gerade rechtzeitig fertig stellen, um sie abzugeben. Wir hatten jetzt noch eine Woche Zeit, die wir zur Ausarbeitung unserer Power Point Präsentation genutzt haben, anschließend haben wir unser Konzept vor der Klasse und unserer Ausbilderin präsentiert. Mit dem Ergebnis unserer Arbeit waren sowohl wir, unser Lehrer und auch unsere Ausbilderin sehr zufrieden.

Liebe Grüße,
Verena

Zeugnisse und neues Halbjahr

Hallo Azubi-Blog-Leser/in,

es war mal wieder soweit! Das Halbjahr neigte sich seinem Ende zu und die Ausgabe der Zeugnisse stand auf dem Programm.
Mit den Leistungen können wir, Azubis und Ausbilder, zufrieden sein und mit neuem Elan ins nächste Halbjahr starten.
Wie üblich gab es zum Halbjahr auch einige Änderungen. An unseren Schultagen hat sich nichts geändert, allerdings kamen neue Lernfelder dazu.
So behandeln wir demnächst unter anderem die Lernfelder „Immobilien finanzieren“ und „Maklerrecht“.
Wir sind gespannt, was uns in diesem Halbjahr noch erwarten wird.
Ich halte euch auf dem Laufenden!

Liebe Grüße,
Kevin

Zeugnisse und neuer Stundenplan

Hallo Azubi-Blog-Leser/in,

das Schulhalbjahr ist auch wieder vorbei und wir Azubis wurden reich mit Zeugnissen beschert.
Azubis und Ausbilder sind mit den schulischen Leistungen zufrieden und so können wir mit neuer Motivation ins neue Halbjahr starten.
Es gab natürlich auch einen neuen Stundenplan, wobei sich an den Schultagen nichts geändert hat. Unser Klassenlehrer ist jedoch in Rente gegangen und so gab es in der Hinsicht einige Veränderungen. Wir haben neue, teils alte Lehrer bekommen und eine neue Klassenlehrerin. Auch unsere Lernfelder haben sich geändert. Nun sind Themen dran wie:
Immobilien finanzieren
Immobilien vermitteln und mit Immobilien handeln
Wohnungseigentum begründen und verwalten
Grundstücke erwerben und entwickeln

Ich wünsche allen ein erfolgreiches zweites Halbjahr.

Liebe Grüße
Kathrin

Mein typischer Berufsschultag

Durch die duale Berufsausbildung besuche ich die Stauffenbergschule in Frankfurt am Main.
Hier werden 2100 Schüler in bis zu 12 verschiedenen Berufsbildern unterrichtet.

Die Schule ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln super zu erreichen, man benötigt keine 5 Min. von der U-Bahn bis zur Schule. Für mich bedeutet das, dass ich wie schon zur Arbeit nur einmal umsteigen muss.

Die Schule beginnt um 7:55 Uhr, ich habe jeden Mittwoch bis um 14:55 Uhr und jeden zweiten Freitag bis um 12:55 Uhr Unterricht. In der Nähe gibt es genug Möglichkeiten, sich für die Pausen zu beschäftigen und seinen Hunger zu stillen.
Nach dem Unterricht können wir nach Hause gehen, was wir alle sehr gut finden.

In diesem Halbjahr habe ich Unterrichtsthemen wie:
Mietrecht
Rechnungswesen
Gewerbliche Objekte bewirtschaften
Grundstücke erwerben und bewirtschaften
Wohnungseigentum begründen und verwalten

Jetzt sind erst einmal Ferien und danach geht’s mit Klassenarbeiten auch direkt wieder weiter.
Diese müssen wir übrigens immer unserer Ausbilderin vorlegen. So hat sie einen guten Überblick über unsere schulischen Leistungen und kann wenn nötig uns mit Seminaren weiterhelfen.

Euch wünsche ich auch schon mal schöne und erholsame Ferien.

Kathrin

Ein typischer Berufsschultag

Hallo Azubi-Blog-Leser!

Wolltest du schon immer mal wissen, wie ein Berufsschultag eines Azubis aussieht?

Ich besuche die Martin-Luther-King-Schule in Kassel, die unter anderem eine kaufmännische Berufsschule ist und über 15 Ausbildungsberufe im Einzugsgebiet Nordhessen ausbildet.

Warum ich dir das mit dem Einzugsgebiet erzähle? Weil es bemerkenswert ist, woher meine Mitschüler kommen. Zwei Schüler aus meiner Klasse reisen z.B. aus Fulda an, ein Junge kommt aus Schlitz und ein Mädchen macht sich zweimal in der Woche von Marburg auf den Weg nach Kassel. Es ist super, dass ich durch die Berufsschule Freunde gewonnen habe, die ich sonst nie kennengelernt hätte, weil sie nicht hier wohnen.

In diesem Halbjahr habe ich dienstags und mittwochs von 8:00 Uhr bis 13:10 Uhr Schule, was bedeutet, dass ich morgens gegen 7:25 Uhr das Haus verlasse. Die Schule erreiche ich innerhalb von 15 Minuten zu Fuß und mit der Straßenbahn. Komme ich dort an, hole ich mir erst mal in unserer Cafeteria einen Kaffee. Unser Stundenplan besteht nicht aus Unterrichtsfächern, sondern Lernfeldern, die mit einer bestimmten Stundenvorgabe versehen sind. Die Lernfelder fassen mehrere Handlungsfelder zusammen. So nennt sich das Lernfeld 8, das wir momentan jeden Dienstag den ganzen Schultag lang haben, „Bauprojekte entwickeln und begleiten“. Ziel des Faches ist es, ein reales Bauprojekt zu planen und zu entwickeln. Am Ende der Unterrichtseinheit müssen wir eine Präsentation über das Projekt halten. Das dient auch zur Klausurvorbereitung.

Abgesehen von der 3. und 4. Stunde am Mittwoch, in der wir das Lernfeld 4 „Wohnräume verwalten und Bestände pflegen“ haben, besteht unserer Unterricht an diesem Wochentag aus Politik und Wirtschaft sowie Sport. Neulich haben wir den Kletterpark am Hohen Gras in Angriff genommen. Die allgemeinbildenden Fächer sind ein toller Ausgleich zu den immobilienspezifischen Fächern.

Was mache ich nach der Berufsschule und muss ich danach zurück in den Betrieb?

Das tollste an Berufsschultagen ist, dass meine Mitschüler und ich im Anschluss zusammen mittagessen gehen. Da die Schule sowie unser Unternehmen  sich in der Nähe der Innenstadt befinden, haben wir eine große Auswahl. Für den Weg in den Betrieb sowie für die Mittagspause haben wir zusammengenommen 45 Minuten Zeit. So gehen wir ausgeruht und entspannt für 2 Stunden in den Betrieb, um dann den wohlverdienten Feierabend zu genießen.

In den wohlverdienten Feierabend gehe ich nun auch. Bis zum nächsten Mal!

Ebony