☼ Urlaubsreif ☼

Liebe Leserinnen,
liebe Leser,

wir haben unsere Zeugnisse überreicht bekommen und nach den Sommerferien beginnt unserer letztes Halbjahr. Uns erwartet eine aufregende Zeit: die Schwerpunktabteilung wird festgelegt, außerdem heißt es lernen, lernen, lernen für die Abschlussprüfung und überlegen, wie es nach der Ausbildung für uns weiter geht.

Aber bis dahin heißt es erst einmal: ab in den Sommerurlaub! – Raus auf die Liege, die warmen Sonnenstrahlen und die wohlverdienten freien Tage genießen.

Ihr liegt bestimmt schon am Strand, entdeckt eine neue Stadt oder seid einfach zu Hause. Manche von euch haben dieses Jahr etwas kürzere Sommerferien, da die Ausbildung oder ähnliches beginnt. Aber freut euch auf euren neuen Lebensabschnitt, indem euch viele neue Eindrücke und neue Menschen erwarten.

Wir wünschen euch, und vor allem auch unseren neuen Azubis, einen guten Start und viel Spaß in der Ausbildung.

Wir sind dann mal für 3 Wochen in der Sonne.

Sommerliche und urlaubsreife Grüße wünscht

Eure
Azubi-Blog-Redaktion

Externe Prüfungsvorbereitung in Wiesbaden

Hallo liebe Azubi-Blog-Leser/innen,

unsere schriftlichen Abschlussprüfungen im November rücken immer näher und in diesem Jahr werden auch Anja und ich aus Kassel erstmalig unsere Ausbildung nach 2,5 anstatt 3 Jahren abschließen.

Um bereits gelerntes Wissen zu festigen und den fehlenden Stoff aufzuholen, nahmen wir zwei Mal jeweils drei Tage an einer externen Prüfungsvorbereitung in Wiesbaden teil. Sie wurde durch die Südwestdeutsche Fachakademie der Immobilienwirtschaft e.V. organisiert. Um daran teilzunehmen, reisten Anja und ich bereits sonntags an, um morgens pünktlich und ausgeschlafen dort erscheinen zu können. Wir übernachteten eine Woche in Wiesbaden und die nächste in Mainz. Um 8:30 Uhr ging es täglich los und endete gegen 17:00 Uhr.

Diverse Dozenten vermittelten uns in der ersten Woche Informationen zu den Themen Maklertätigkeit / Immobilienmärkte, Steuern, Rechnungswesen, Berufsbild / Ausbildungsunternehmen, Hausbewirtschaftung und in der darauffolgenden Woche die Inhalte Arbeits- und Handelsrecht, WEG Verwaltung, Mietrecht, Baurecht und Grundstücksrecht.

Es waren sechs anstrengende und sehr informative Tage, doch mit dieser Prüfungsvorbereitung rückten wir unserem Ziel, der Abschlussprüfung, noch ein wenig näher. Wir konnten feststellen, in welchen Bereichen wir uns sicher fühlen und wo eventuell noch Nachholbedarf besteht.

Ganz liebe Grüße

Julia

Azubiraum in Kassel

Hallo Azubi-Blog-Leser/in,

Kathrin hat am 30. März 2012 bereits von dem Azubiraum in Frankfurt erzählt. Heute möchte ich euch von unserem Azubiraum in Kassel erzählen.

Der Azubiraum steht, wie in Frankfurt, allen Auszubildenden zur Verfügung. Regelmäßig verbringen wir dort gemeinsam unsere Mittagspausen. Mal holen wir uns in der Innenstadt etwas zu essen, mal essen wir das, was wir uns von zu Hause mitgebracht haben.

Da unser Azubiraum kleiner ist als der Azubiraum in Frankfurt, finden dort selten Seminare statt. Ist allerdings kurzfristig eine Kleinigkeit mit unseren Ausbildern oder etwas unter uns Auszubildenden zu besprechen, kommt es vor, dass wir den Azubiraum auch dafür in Anspruch nehmen.

Wir haben sowohl ein Telefon in unserem Azubiraum, also auch einen Computer. Das ist nützlich, wenn wir jemanden anrufen oder schnell etwas nachschauen bzw. recherchieren müssen.

Des Weiteren nutzen wir den Azubiraum in der Lernphase vor den Prüfungen. Abgeschieden vom Geschehen in unserem Unternehmen können wir uns dort in Ruhe aufhalten und lernen. In einem Schrank bewahren wir Lehrbücher auf, mit denen wir uns auf unsere Prüfung vorbereiten können.

An einer Wand befindet sich eine riesige Pinnwand, wo alle wichtigen Infos angepinnt werden. Dort findet man unter anderem die Berufsschultage und Zeiten eines jeden Ausbildungsberufes und Lehrjahres wieder, eine Telefonliste unseres Unternehmen, eine Auflistung von Seminarmöglichkeiten und den dazugehörigen Referenten sowie Zeitungsausschnitte von Azubimessen und Fotos von verschieden Veranstaltungen wieder.

Der Ausbildungsjahrgang, der im Jahr 2008 seine Ausbildung begonnen hat und diese im Jahr 2011 beendet hat, hat den verbliebenen Auszubildenden eine „Azubipflanze“ geschenkt, die sich ebenfalls in unserem Azubiraum befindet. Unsere Aufgabe ist es, diese regelmäßig zu gießen und zu pflegen, damit sie nicht eingeht.

Der Wohlfühlfaktor in unserem Azubiraum wird durch Fotos von früheren und aktuellen Auszubildenden, die neben der Pinnwand hängen, erhöht.

Zudem befinden sich an einer anderen Wand Speisepläne von Lokalitäten in unserer Umgebung.

Da wir Azubis im Laufe unserer Ausbildung viele Abteilungen durchlaufen und deshalb keinen festen Büroplatz haben, hat jeder von uns im Azubiraum sein eigenes Postfach.

Wir sind sehr dankbar, einen solchen Raum zu haben, weil er uns die Möglichkeit bietet, uns zurück zu ziehen, untereinander auszutauschen und zu lernen.

Liebe Grüße

Ebony

Interview Zwischenprüfung

Ebony: Tjana, wann hast du mit dem Lernen begonnen?

Tjana:  So ungefähr sechs Wochen vor der Prüfung.

Ebony: Wie hast du dich auf die Zwischenprüfung vorbereitet?

Tjana:  Ich habe mir die Themen in der Schule noch mal angesehen und habe viele Zwischenprüfungen aus den letzten Jahren gemacht.

Ebony: Wo fand die Prüfung statt und wie verlief der Prüfungstag?

Tjana:  Meine Prüfung fand in Kassel im Philip-Scheidemann Haus statt. Wir wurden etwa um 07:45 Uhr in den Prüfungssaal gelassen. Dort mussten wir erst einmal unsere Plätze suchen, welche uns von den Prüfern zugewiesen wurden. Danach wurde gefragt, ob wir gesundheitlich in der Lage sind diese Prüfung zu schreiben. Nachdem alle dies bejaht hatten, wurde uns der Prüfungsablauf erklärt. Wir hatten zum Lösen der 60 Fragen 120 Minuten Zeit.Nach der Prüfung hatte ich das Glück, nicht mehr arbeiten gehen zu müssen und so konnte ich den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Ebony: Fandest du die Prüfung schwer? Was hast du für ein Gefühl?

Tjana:  Sie war von ihrem Schwierigkeitsgrad her sehr ausgewogen. Es gab sowohl leichte Fragen, als auch schwere – wie bei jeder Prüfung. Ich kann nicht genau sagen wie mein Gefühl zu der Prüfung ist. Ich hoffe, dass ich in ca. sechs Wochen ein gutes Prüfungsergebnis in den Händen halte.

Ebony: Ist das Zwischenprüfungsergebnis relevant für deine Ausbildung?

Tjana:  Damit man zur Abschlussprüfung zugelassen wird, muss man an der Zwischenprüfung teilgenommen haben, das Ergebnis spielt hierbei keine Rolle. Zudem kann sie einen selbst und dem Betrieb dazu dienen, den derzeitigen Wissensstand zu überprüfen.

Ebony: Welche Tipps hast du für kommende Prüflinge?

Tjana:  Man sollte sich selbst nicht so unter Druck setzen. Wenn man rechtzeitig anfängt zu lernen, ist die Prüfung zu schaffen. Und lest euch die Fragestellung richtig durch. Meistens ist die richtige Antwort von einem Wort abhängig.

Ebony: Ich danke dir für das Interview. Ich hoffe, dass du eine gute Note in der Zwischenprüfung hast und wünsche dir weiterhin eine angenehme Ausbildungszeit und bereits jetzt viel Glück für die Abschlussprüfung.

Tjana: Vielen Dank! Das wünsche ich dir auch.