Rhetorik-Zertifikat 2013

Hallo ihr lieben Azubi-Blog-Leser und -Leserinnen,

heute schreiben euch die zwei neuen Azubis aus Kassel. Wir heißen Larissa Zukorlic und Jana Volbracht und machen seit August 2013 unsere Ausbildung zur Immobilienkauffrau an unserem Standort in Kassel.

In den letzten beiden Wochen, genauer genommen vom 14.10.-16.10.2013 und vom 21.10.-23.10.2013, haben wir, mit den anderen Auszubildenden aus Frankfurt, unser Rhetorik-Zertifikat in der Unternehmensgruppe in Frankfurt absolviert. Wir beiden Azubis aus Kassel haben für diese Zeit in einer Jugendherberge übernachtet.

Um dieses Zertifikat zu bekommen, haben wir an sechs Tagen jeweils ein Modul behandelt. Dazu gehörten:

–          Sprech-, Atem- und Stimmübungen

–          Überzeugend Argumentieren

–          Lampenfieber Ade

–          Telefongespräche

–          Teamgespräche

–          Mietergespräche

Wir haben viele Informationen erhalten und Techniken gelernt, die für unseren weiteren Werdegang in diesem Beruf wichtig sind.

Wir hatten Spaß und auch viele Lernerfolge. Ein Grund dafür waren sicherlich die freundlichen und kompetenten Trainerinnen, die die Themen interessant und abwechslungsreich gestaltet haben. Somit haben wir einiges vertiefen und inzwischen in unserer Arbeit anwenden können.

Wir hoffen, dass ihr auch die Chance bekommt, ein Rhetorik-Zertifikat zu machen, denn es hilft euch nicht nur auf beruflicher Ebene, sondern auch im Privaten.

Bis bald.

Larissa & Jana

Rhetorik-Zertifikat für die Azubis im 1. Lehrjahr

Vom 15. – 22. Oktober haben die Azubis aus dem 1. Lehrjahr ein intensives Rhetorikseminar durchlaufen, bei dem verschiedene Trainerinnen in den Konferenzräumen im Schaumainkai mit Blick auf die Skyline ein abwechslungsreiches Programm präsentierten. 

Die Auszubildenden aus Kassel sind schon am Sonntagabend angereist und haben die Woche über in der Jugendherberge in Sachsenhausen übernachtet.

Am Montag war das erste Thema „Atem, Stimme und Sprechausdruck“. Zu Beginn haben wir mit einer Vorstellungsrunde angefangen, bei der man sich in Partnerarbeit gegenseitig vorgestellt hat. Anschließend haben wir uns mit der Frage beschäftigt, was eigentlich „gut kommunizieren“ heißt und die Feedback-Regeln bei kurzen Audioaufnahmen gezielt angewendet. Zum Abschluss des ersten Tages durften wir dann noch ein paar Entspannungsübungen machen.

„Wirkungsvoll argumentieren“ war am Dienstag angesagt. Nachdem wir die Theorie besprochen haben, wobei zum Beispiel der Fünfsatz, die induktive und die deduktive Argumentationsweise angesprochen wurden, konnten wir all unser Erlerntes in der Praxis anwenden. Es wurden Themen für Debatten gesammelt und dann ging es in den Diskussionen über die Angleichung der Tarifverträge von Süd und Nord und über die Einführung einer Nahrungspille heiß her. Anschließend wurden die aufgezeichneten Debatten ausgewertet.

Am Mittwoch ging es um Präsentation und Visualisierung. Zu Beginn haben wir besprochen, wie man sich richtig für eine Präsentation vorbereitet, wozu unter anderem ein strukturiertes Stichwortkonzept gehört. Jeder hat deshalb anschließend einen kleinen Artikel bekommen, den er nach der Bearbeitung mit der Mind-Map-Methode oder dem Abtreppen vor der Gruppe präsentiert hat. Außerdem haben wir uns mit den verschiedenen Medien, die zur Visualisierung dienen, beschäftigt und in Gruppenarbeiten die Vor- und Nachteile vorgestellt. Zum Abschluss wurde das Thema Lampenfieber noch angesprochen, was leider ein wenig zu kurz kam.

Eingeleitet durch eine Audioaufnahme eines Telefonats, wie es besser nicht ablaufen sollte, ging es am Donnerstag um „Telefongespräche“. Eine gute Begrüßungsformel ist dabei sehr entscheidend. Jeder von uns wurde dafür aufgenommen und anschließend in einer Feedback-Runde analysiert. In der Theorie konnten wir uns wieder viel neues Wissen ansammeln (Anti-Wörter, Fragetechniken und ZAKLA-Technik), welches dann in der Praxis bei verschiedenen Mietergesprächen am Telefon angewendet wurde.

Das Seminar zum Thema „Teamgespräche“ fand am Freitag statt. Zu Beginn haben wir uns mit den unterschiedlichen Rollen im Team beschäftigt, die wir auch wieder in Gruppenarbeiten vorgestellt haben. Anschließend sollte sich jeder mit den Rollen identifizieren, die zu einem passen. Auch der Moderator hat bei einem Teamgespräch eine zentrale Funktion. Außerdem ist eine gute Vorbereitung sehr wichtig. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden wir anschließend bei unseren Gesprächen gefilmt und konnten dabei die unterschiedlichen Rollen sehr gut erkennen. Auch hier stand das Feedback der Gruppe wieder im Mittelpunkt. Abschließend haben wir dann noch gemeinsam Regeln für ein Teamgespräch aufgestellt.

Am letzten Tag des Zertifikats ging es um das Thema „Mietergespräche in der Geschäftsstelle“. Hier konnten wir vieles, was wir schon bei dem Seminar „Telefongespräche“ gelernt hatten, anwenden (ZAKLA und Fragetechniken). Der Unterschied war nun, dass der Kunde einem gegenüber saß. Deswegen haben wir die Begrüßung/Einleitung in ein Gespräch intensiv geübt, wo es auf ein sicheres Auftreten ankam. In Partnerarbeit haben wir dann auch den Fall mit schwierigen Mietern durchgenommen und abschließend das ganze Rhetorik-Seminar in einer Feedback-Runde Revue passieren lassen.

Mit dem Rhetorik-Zertifikat sind wir nun alle gewappnet, um all unser neues Wissen auch in der Praxis anzuwenden.

Vanessa Reuter

Rhetorik- Zertifikat für Azubis

Am 13. Oktober fand für die Azubis des 1. Lehrjahrs der erste Teil des Rhetorik-Zertifikats in Frankfurt statt.

Der erste Teil bestand aus Übungen für die Stimme, die Atmung und den Sprechausdruck. Es wurden eine Vorstellungsrunde, Entspannungsübungen sowie Übungen für die Konzentration auf den Körper gemacht. Es wurde erklärt, was positive Formulierungen sind und anschließend gab es gleich einige Übungen dazu. Außerdem wurden die Funktionen von den Stimmlippen und des Zwerchfells erklärt.

Der zweite Teil des Zertifikats begann am Montag, dem 17. Oktober, mit dem Thema „Argumentation“. Es wurde unter anderem auch das Thema „Manipulation“ aufgegriffen und die Unterschiede zwischen „Argumentation“ und „Manipulation“ deutlich gemacht. Außerdem gab es Übungen, bei der sich jeder ein Thema aussuchte und dazu kurz, aber präzise Stellung nahm, im sogenannten „5-Satz“.

Am Dienstag drehte sich alles um die verschiedenen Arten der Visualisierung (Flipchart, Pinnwand etc.) So präsentierte jeder ein anderes Thema mit einem anderen Mittel. Es wurde besprochen, was bei einer Präsentation entscheidend ist, wie z.B. dass nicht nur die Rede/Präsentation an sich überzeugen kann, sondern dass auch die Körperhaltung, die Kleidung sowie der sprachliche Ausdruck, Mimik und Gestik eine entscheidende Rolle spielen.

Das Seminar zum Thema „Telefongespräche“ fand am Mittwoch statt. Es wurde besprochen, was bei einem Telefonat zu beachten ist, die richtige Begrüßung und der Ablauf eines guten Telefonats. Außerdem wurde das aktive Zuhören durch das Wiederholen des Gesagten geübt. Dann bekam jeder eine Rolle zugeteilt und musste, durch eine Wand getrennt, mit jemand anderem eine Situation am Telefon nachspielen.

Der Donnerstag fing gleich mit einer Teamarbeit, aufgeteilt in 2 Gruppen, im Zeitrahmen von einer Stunde an. Jede Gruppe sollte sich eine Zielgruppe überlegen und dann etwas für diese Zielgruppe aus Karton bauen/basteln. Hierbei ging es darum, die Teamfähigkeiten zu testen. Anschließend stellte jede Gruppe ihre Arbeit vor. Es wurden Flipchart-Blätter mit der Rangliste verschiedener Positionen innerhalb eines Teams und mit Regeln für ein Teamgespräch erstellt. Außerdem gab es eine Gruppendiskussion, in der es um die Priorität verschiedener Aspekte zum Thema „Teamgespräche“ ging sowie eine zweite Gruppenarbeit („Was muss ich bei einer längeren Teamarbeit beachten?“ und „Wie verhalte ich mich in einer Teambesprechung/was muss ich beachten?“).

Am letzten Tag des Zertifikats ging es um das Thema „Mietergespräche“. Auch hier wurden Flipchart-Papiere mit Verhaltens-Regeln während eines Mietergesprächs erstellt. Jeder bekam die Aufgabe, sich einen Vorfall für ein solches Gespräch auszudenken. Anschließend fanden 12 Gespräche statt, in denen jeder einmal den Mieter und einmal den Kundenbetreuer spielte. Hierbei musste man sich ganz auf seinen Gesprächspartner konzentrieren, da einem der Fall des Mieters ja unbekannt war. Zum Abschluss bekam auch hier jeder wieder ein Feedback.

Das ganze Rhetorik-Zertifikat endet dann am Freitag gegen halb vier mit einer Menge von neuem Wissen im Kopf – bereit es in der Praxis anzuwenden.

Anja Brock